Gesprächskreis Familienforschung Tecklenburger Land

Wir sind ein lockerer Zusammenschluss von Personen jeden Alters. Wenn Sie sich für Familienforschung im Tecklenburger Land interessieren, sind sie herzlich zu unseren Treffen eingeladen. Direkt zum nächsten Termin? Klicken Sie bitte hier.

 

Treffen des Gesprächskreises Familienforschung Tecklenburger Land

Diese Treffen sind offen für alle Personen, die an Genealogie interessiert sind. Wir sind an keinen Verein gebunden und nehmen auch keine Mitgliedsbeiträge oder Teilnehmergebühren.
Treffpunkt: Akademie Talaue c/o Gasthof Prigge, Brochterbecker Str. 60, 49525 Lengerich-Wechte.
Anfahrt und Info: www.gasthof-prigge.de

 

Unser Treffpunkt: Hunsche-Archiv

Wegen der idealen Forschungsmöglichkeiten, die das Hunsche-Archiv den Familienforschern im Tecklenburger Land bietet, treffen wir uns zukünftig dort. Der Förderverein Talaue südliches Tecklenburger Land e.V., der das Hunsche-Archiv betreut, ermöglicht es unserem Arbeitskreis, unsere monatlichen Treffen in seinen Räumlichkeiten, die Platz für ca. 20 Personen bieten, abzuhalten. Wenn z.B. zu einem Vortrag eine größere Zahl von Besuchern kommt, können wir auf die anderen Räume des Gasthofs Prigge ausweichen.

Beim Hunsche-Archiv bedanken wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit!

 

Unsere Treffen

Wenn nichts anderes angegeben ist, treffen wir uns an jedem letzten Freitag im Monat um 17.00 Uhr im Hunsche-Archiv. Nähere Informationen (sowie die Themen der Treffen) finden Sie jeweils auf dieser Webseite und in der aktuellen Tagespresse.

Vorschau auf das Treffen am 31. Januar 2020

 

Datenschutz in der Familienforschung

Datenschutz in der Familienforschung scheint vielleicht nicht aufregend zu sein, kann aber zu einem äußerst spannenden und konfliktbeladenen Thema werden.

Zum Einen gibt es verbindliche rechtliche Vorgaben, die Daten in staatlicher und kirchlicher Verwaltung für einen bestimmten Zeitraum unter Schutz stellen. Der Staat hat festgelegt, dass die Daten der Standesämter für 110 Jahre nach der Geburt unter Schutz stehen, Eheschließungen sind für 80 Jahre gesperrt, Sterbedaten für 30 Jahre. Die Regelungen der Kirchen können dagegen durchaus anders aussehen und längere oder kürzere Zeiträume schützen.

Darüberhinaus muss sich aber jeder Forscher Gedanken über den „internen“ Datenschutz machen. Gibt es Unterlagen oder Fotos, die nicht an die Öffentlichkeit kommen sollen?

Vielleicht ist ein Familienmitglied vor 30 Jahren unter seltsamen Umständen zu Tode gekommen, doch der Ehepartner, die Nachkommen und vielleicht sogar die Eltern leben noch. Natürlich sollte die gesamte Angelegenheit aufgezeichnet werden, damit sie der Nachwelt überliefert werden kann. Aber: sollen/müssen diese Daten auch unverzüglich weitergegeben und damit der mehr oder weniger interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden?

In vielen deutschen Wohnzimmern hängt ein Familienstammbaum an der Wand, in dem auch lebende Personen, z.B. Eltern, Kinder oder Enkel mit Bildern und Lebensdaten aufgezeichnet sind. Dürfen Gäste diesen Stammbaum fotografieren?

Gerade im Zeitalter des Internets muss man damit rechnen, dass einmal herausgegebene Informationen innerhalb kürzester Zeit auf der ganzen Welt gelesen werden können. Unwiderruflich, denn irgendwo hat irgendjemand immer eine Kopie gespeichert …

Den Teilnehmern bleibt wie immer genügend Zeit für Fragen und Mitteilungen zu eigenen Projekten.

Wie alle Treffen der Gruppe ist auch diese Veranstaltung für jeden offen, der sich für Familienforschung interessiert. Gäste sind herzlich willkommen. Es wird weder ein Teilnahmebeitrag erhoben, noch eine Vereinsmitgliedschaft erwartet.

Der Gesprächskreis Familienforschung im Tecklenburger Land unter der Leitung von Brigitte Jahnke MA, Tecklenburg, trifft sich am Freitag, den 31. Januar 2020 um 17 Uhr im Hunsche-Archiv im Gasthof Prigge, Brochterbecker Str. 60, 49525 Lengerich-Wechte.